Rhetorik vor der Präsidentschaftswahl

Ist ja klar: so kurz vor der Präsidentschaftswahl schwingt wieder etwas saisonale Rhetorik vom volkschinesischen Festland herüber in die Republik China auf Taiwan. Diesmal liest sich das so:

China’s premier tried to woo rival Taiwan with poetry and business deals Tuesday but urged Taiwanese voters to reject a referendum on whether the island should join the United Nations, warning that tensions would rise if the bid succeeds.

Premier Wen Jiabao said approval of the referendum that will accompany Taiwan’s presidential election this Saturday could aggravate the already tense ties between China and Taiwan.

Zitiert wird die Propagandamaschine Xinhua, und die Nachricht über Associated Press verbreitet. Die Warnung braucht diesmal keine besonderen Schlagwörter, da die Ereignisse in Tibet gegenwärtig sind. Beachtenswert ist aber die von der Presseagentur gewählte Formulierung des Rivalen Taiwans. Bei der engen wirtschaftlichen Verflechtung und politischen Verschiedenheit der beiden Länder ist das eine besondere Erwähnung wert.

(via China Digital Times)

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